
Digitaltag 2026: Gemeinsam die digitale Welt verstehen
Phishing-Mails erkennen, sicher online einkaufen, verstehen was ein VPN ist – für all das braucht es Wissen, das längst nicht selbstverständlich ist. Genau hier setzt der Digitaltag an. Deutschlands größter Aktionstag rund um die Digitalisierung, der jedes Jahr im Juni stattfindet. 2026 ist es der 26. Juni, und das Motto lautet: „Digitale Sicherheit: Verstehen. Vermitteln. Vertrauen.“
Was steckt eigentlich hinter dem Digitaltag?
Die Grundidee des Aktionstages ist simpel. Die Digitalisierung soll nicht nur in Talkshows und auf Konferenzen diskutiert werden, sondern dort ankommen, wo Menschen leben. In Stadtteilen, Vereinsheimen, Bibliotheken, Schulen und Unternehmen. Der Digitaltag macht genau das möglich, indem er digitale Themen dorthin bringt, wo sie greifbar werden.
Hinter dem Ganzen steht die Initiative „Digital für alle“, die ein Bündnis aus mehr als 25 Organisationen darstellt. Die Mitglieder sind vielfältig und stammen aus Kultur und Wissenschaft, der Wirtschaft sowie der Wohlfahrt und der öffentlichen Hand. So sind unter anderem der AWO und der Bitkom, aber auch das Deutschen Rote Kreuz oder der Zentralverband des Deutschen Handwerks involviert. Das gemeinsame Ziel ist es, die digitale Teilhabe in Deutschland zu fördern und sicherzustellen, dass wirklich alle Menschen, unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen oder Herkunft, souverän und selbstbestimmt mit digitalen Technologien umgehen und im Netz unterwegs sein können.
Ins Leben gerufen wurde der Digitaltag erstmals 2020, als Reaktion auf die wachsende Erkenntnis, dass die Digitalisierung zwar rasant voranschreitet, aber nicht alle Schritt halten können. Die Corona-Pandemie zeigte nochmal eindrücklich, wie wichtig es ist, dass alle Menschen Zugang zu digitalen Lösungen haben und diese auch nutzen können.
Wer macht mit und wie?
Das Besondere am Digitaltag ist seine Offenheit. Mitmachen kann wirklich jeder: Vereine, Unternehmen, Städte, Schulen, Volkshochschulen, aber auch Privatpersonen, die einfach Lust haben, ihr Wissen zu teilen. Die Aktionen sind für die teilnehmenden kostenlos und die Bandbreite ist riesig. Sie reicht von Workshops zum Thema Datenschutz über Erklärvideos zu KI bis hin zu Stadtfesten mit digitalen Mitmachstationen, Tagen der offenen Tür bei Unternehmen und Online-Veranstaltungen zur digitalen Sicherheit. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
2025 kamen bereits über 50.000 Teilnehmende zusammen, bei mehr als 2.500 Aktionen quer durch Deutschland. Wer für das kommende Jahr eine eigene Veranstaltung planen möchte, trägt sich auf der Aktionslandkarte ein und erhält anschließend einen persönlichen Änderungslink, um alle Details flexibel anpassen zu können.
Warum „Digitale Sicherheit“ als Thema?
Das Motto 2026 trifft einen Nerv. Denn laut einer aktuellen Studie des Digitaltags kann fast jeder Zweite „Technikprobleme nicht selbst lösen“. Leider ist das kein Problem von Einzelfällen, sondern betrifft Millionen Menschen in Deutschland. Das hat negative Folgen. Wer online nicht souverän agieren kann, ist anfälliger für Betrug, Falschinformationen und Datenmissbrauch.
Der Bundesminister für Digitales Dr. Karsten Wildberger bringt es auf den Punkt: „Wer Informationen einordnen und Risiken erkennen kann, gewinnt Vertrauen in digitale Angebote und kann ihre Chancen besser nutzen“, so der Schirmherr des diesjährigen Digitaltages. Es geht also darum, mögliche Vorbehalte gegen digitale Technologien ab- und stattdessen Kompetenzen im Umgang mit ihnen aufzubauen.
Was hat das mit Kommunikation zu tun?
Kommunikation und digitale Teilhabe hängen unmittelbar zusammen. Ob Videokonferenz mit der Familie, der Anruf beim Kundenservice oder die Zusammenarbeit im Homeoffice. Wer sich im digitalen Raum sicher bewegt, kommuniziert besser, effizienter und selbstbestimmter. Für uns, die wir seit Jahrzehnten Kommunikationslösungen entwickeln, ist der Digitaltag deshalb mehr als ein bloßer Aktionstag. Er ist uns ein Anliegen.
Redaktioneller Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei dem vorliegenden Text auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet.
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