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SmartHome – Künftig von der Politik gefordert

SmartHome – Künftig von der Politik gefordert

Vom SmartHome spricht heute jeder. Doch was damit gemeint ist und welcher Nutzen darin liegt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Aber Bauherren und Renovierer sind gut beraten, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Denn das SmartHome liegt nicht nur im Trend, sondern wird von der Politik künftig gefordert.

Wer früher vom intelligenten Haus sprach, meinte damit vor allem mehr Sicherheit und höheren Komfort. Mittlerweile ist eine weitere Komponente dazugekommen, und die muss jeden Bauherren und Renovierer hellhörig machen: Energieeffizienz. Tatsache ist, dass eine leistungsfähige Gebäudetechnik den Energieverbrauch in Gebäuden spürbar senkt – und damit den Bewohnern und Betreibern bares Geld spart. Hinzu kommen die Forderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV), die 2014 erstmals die Leistungen der Gebäudeautomation kategorisieren – und somit künftig vorschreiben, weil damit Standards gesetzt werden. An der EnEV 2014 mit ihren Bestimmungen rund um die intelligente Gebäudetechnik wird künftig niemand mehr vorbeiplanen können.

Ab 2016 sind die wesentlichen Forderungen dann Gesetz. Ihnen ist ein leistungsstarkes dynamisches Gebäudemanagementsystem gewappnet, beispielsweise auf der Basis von KNX. Hier werden dann die einzelnen Gewerke im Gebäude miteinander vernetzt und aufeinander abgestimmt: Sie kommunizieren untereinander und ermitteln in jeder Situation die optimale bedarfsgerechte Lösung für Energieverbrauch und Energieverteilung. Derart komplexe Systeme lassen sich über den Gira HomeServer realisieren. Er ist das „Gehirn“ eines fein verästelten elektronischen Nervensystems, das alle eingehenden Informationen sammelt, auswertet und dann entsprechende Befehle wieder hinausschickt und somit Heizung und Kühlung, Lüftung und Beleuchtung regelt. Gira verbindet Welten – unter diesem Motto lässt sich die Gewerke übergreifende und zukunftsorientierte Technologie zusammenfassen.

Mindestens ebenso wichtig wie die weitestgehend automatisierte Energieeinsparung, ist die Visualisierung und Überwachung des Energieverbrauchs. Über Touchscreens lassen sich alle Betriebs- und Verbrauchsdaten ablesen und auswerten – übersichtlich dargestellt in Diagrammen oder anderen Schaubildern. Das geht natürlich auch über Smartphones und Tablets, sogar außerhalb des Gebäudes und von unterwegs aus. Strom, Wasser, Gas, Heizöl: durch Vergleichswerte zum Vorjahr lassen sich Entwicklungen aufzeigen und anhand einer Energieampel sofort bewerten. Nur wer den Energieverbrauch direkt vor Augen hat und Einsparungen wirklich sieht, geht mit der knappen und teuren Ressource Energie verantwortungsvoll um.

Autor:
Markus Fromm-Wittenberg,
Leiter Produktlinie Anwendung und Kooperation Gebäudesystemtechnik,
Gira Giersiepen GmbH & Co. KG

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6 Kommentare

  1. Weissmann Udo
    12. September 2014 um 20:30

    Smart Home funktioniert
    Bei mir läuft er Gira Homeserver in Verbindung mit dem Comfortel 3500.
    Mit der Gira App lässt sich so die gesamte Homeautomation über das Comfortel steuern.
    Absolut innovativ.


    • Stefan Ledergerber
      13. April 2015 um 21:28

      Und wie funktioniert das ohne Homeserver?


      • Klaus Müller
        6. Mai 2015 um 09:27

        Das Thema SmartHome ist bei auerswald nur mit dem gira HomeServer gut gelöst. Wenn du es noch flexibler – und auch ohne Gira – haben möchtest musst du wohl nach Bielefeld. Agfeo Anlagen haben einen SmartHome Server an Board für auch KNX. Aber auch für Funklösungen wie EnOcean und HomeMatic.


  2. Mona E.
    3. Februar 2016 um 16:16

    Wie möchte die Politik den Trend denn fördern?


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