Clever Blog

Hausautomation: Umrüsten auf Smart Office leicht gemacht [Gastbeitrag]

Hausautomation: Umrüsten auf Smart Office leicht gemacht [Gastbeitrag]

Moderne IT-Systeme, Hausautomation und die Digitalisierung der Arbeitswelt verändern die Ablaufprozesse in Unternehmen. Um mit den dynamischen Entwicklungen Schritt halten zu können, sind intuitiv bedienbare und intelligente Arbeitsmittel erforderlich, die den zukünftigen Bedürfnissen an mobiles Arbeiten, effektives Informationsmanagement und an einen beständigen Erfahrungsaustausch entsprechen. Die Ergebnisse der jüngst vom MÜNCHENER ARBEITSKREIS veröffentlichten Zukunftsstudie „Nutzerbedürfnisse an die digitale Welt von übermorgen“ unterstreichen den Wunsch vieler Unternehmen nach flexiblen Arbeitssituationen. Darüber hinaus ermöglichen Smart Office-Technologien eine ganzheitliche Betrachtung von Arbeitswelt und Bürogebäude, indem sie Licht, Heizung und Rollläden zentral steuern und damit, neben den Vorteilen einer zeitgemäßen Arbeitsumgebung, zur Optimierung von Energiekosten beitragen.

Vorhandene ITK-Infrastruktur für Hausautomation nutzen

Sowohl in Gewerbe- als auch in Wohngebäuden ist eine vernetzte und zugleich systemoffene Gebäudeinfrastruktur und damit die Hausautomation auf dem Vormarsch. Es sind die Nutzer, die zunehmend Komfort und „Intelligenz“ von ihrer Wohnung und von ihrem Büroarbeitsplatz erwarten. Das Hamburger IT- und Elektrotechnikunternehmen Q-Data Service GmbH (QDS), das sich u.a. auf die Implementierung von Smart Home-Technologien in Wohngebäude spezialisiert hat, stellt jetzt mit seiner „Smart Office-Box“ eine hersteller- und produktunabhängige Einstiegslösung für Unternehmen vor, die umfassende Steuerungsmöglichkeiten komfortabel über die IP-Systemtelefonie von Auerswald bietet. Basierend auf dem VoIP-Systemtelefon COMfortel 3500, das erstmals Standard-SIP- mit IP-Systemtelefonie vereint, wird die vorhandene ITK-Infrastruktur und die bewährte Funktechnologie von enOcean für die Kombination von Telefonie und Gebäudetechnik genutzt, um Büroarbeitsprozesse, digitale Kommunikation und Haustechnik-Steuerung zu einem System zusammenzuführen. Die Bedienung gelingt dabei bequem durch „Wischen“ und „Zoomen“ über das Touch-Display der VoIP-Systemtelefone bzw. kann über das Smart Phone erfolgen. Der riesige Vorteil: Über lediglich EIN Telefongerät lässt sich eine Vielzahl von Funktionen steuern. Der Integration sind dabei keine Grenzen gesetzt. So kann der Bildschirm einer videoüberwachten Eingangstür auf dem Display anzeigt werden, das Licht wird je nach Tageszeit geschaltet oder der Energieverbrauch wird dargestellt. Mit dem COMfortel 3500, eingebunden in die „Smart Office-Box“, hat man quasi eine „Intelligenzbestie“ im Büro.

Intelligente Gesamtlösung ohne Eingriff in Gebäudeinfrastruktur

Smart Office mit dem COMfortel 3500 | Hausautomation

Smart Office mit dem COMfortel 3500

Für Reinhard Heymann, Geschäftsführer von QDS, ist die Schuhschachtel große Box die konsequente Weiterentwicklung bisheriger Systeme zu einer zukunftsfähigen Infrastruktur in Geschäfts- und Bürogebäuden: „Der Vorteil für Unternehmen liegt darin, eine umfassende, intelligente Gesamtlösung zu bekommen, ohne erhebliche Eingriffe in die vorhandene Gebäudestruktur vornehmen zu müssen“, erläutert er sein Produkt. Vor allem für Mieter von Bestandsflächen ist die Box eine kostengünstige Alternative für die Integration von Smart Office-Technologien in den betrieblichen Ablauf, mit der außerdem Energiebedarfe optimiert werden können. Durch den Einsatz der enOcean-Funktechnologie lassen sich zusätzlich je nach Bedarf weitere Funktionen, wie zum Beispiel Sicherheitstechnik, jederzeit nachrüsten. „Damit sichert sich das Unternehmen zukünftig die Flexibilität, sowohl auf neue Arbeitsanforderungen als auch auf veränderte Bürosituationen mit variablem Energiebedarf ohne erhebliche Umbaumaßnahmen reagieren zu können.“ Wird die Mietfläche gewechselt, lässt sich das Smart Office „mitnehmen“ und kann in der neuen Mietung schnellstmöglich erneut installiert werden.

Einfaches Nachrüsten von Bestandsgebäuden

Was zunächst kompliziert zu bedienen erscheinen mag, ist denkbar einfach. Dadurch, dass die Steuerung der IP-Telefone über vertraute Handy-Icons und App-Symbole vorgenommen wird, entsteht sogar ein Spaßfaktor. Darüber hinaus nutzen Heymann und sein Team die „Smartness“ der Anlage, um eingehende Anrufe zur ITK-Anlage auf mobile Geräte umzuleiten, wenn sie Vor-Ort-Termine wahrnehmen. Was eine immense Erleichterung ist, da nach der Rückkehr ins Büro keine „Telefonschlange“ auf Abarbeitung wartet. Die Smart Office-Einsteigerlösung beinhaltet eine Basisberatung, die SmartBox Pro, die Projektierung und Visualisierung sowie Inbetriebnahme und Einweisung. Abhängig vom Objekt (Anzahl der Büroräume bzw. der Schalt-, Heiz- oder Jalousienkanäle) kommen noch die entsprechenden Kosten für die Telefongeräte und Aktoriken hinzu. Primär richtet sich die Lösung an Unternehmen, die ihr Büro mittels Hausautomation zum Smart Office umrüsten möchten. Des weiteren ermöglicht das ganzheitliche System Immobilieneigentümern, Projektentwicklern, Architekten und Planern die unkomplizierte und kostengünstige Nachrüstung von Bestandsgebäuden mit intelligenter Gebäudetechnik – herstellerunabhängig und produktoffen.

Zur Autorin: Dagmar Hotze ist Inhaberin von greenIMMO Medien, einer auf Nachhaltigkeitsthemen der Immobilienwirtschaft spezialisierten Agentur für Digitale Kommunikation.

← Vorratsdatenspeicherung - EuGH und ein wegweisendes Urteil Einfach einfach: IP-Telefon, IP-Cam App und SIP-Türsprechstelle von StentofonBaudisch →

3 Kommentare

  1. Bergmann
    25. Juni 2013 um 21:53

    Danke für den Tipp!
    Nach solch einer Lösung habe ich schon lange gesucht. Automation ohne gleich neu bauen zu müssen.


  2. Dagmar Hotze
    26. Juni 2013 um 17:30

    Hallo Herr Bergmann,

    es freut mich, dass Ihnen die Infos helfen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umrüstung!

    Beste Grüsse

    Dagmar Hotze


  3. topu
    7. Oktober 2013 um 17:34

    Eine großartige Möglichkeit technischen Fortschritt mit Nachhaltigkeit zu verknüpfen. Vielen Dank für den sehr lesenswerten Artikel.


Ihr Kommentar

Bitte alle Felder mit einem * ausfüllen