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Release 6.0 – Die COMmander 6000-Serie bekommt einen neuen Schliff

Release 6.0 – Die COMmander 6000-Serie bekommt einen neuen Schliff

Seit gestern steht ein neues Release für die COMmander 6000-Familie zur Verfügung. Dieses bringt viele neue Verbesserungen und Features mit sich. Hier ein kurzer Überblick.

Das Neue

Es stehen statt einem einfachen Kurzwahlspeicher jetzt vollwertige Adressbücher zur Verfügung. Im vollen Umfang können sie mit den Auerswald-Systemtelefonen COMfortel 3200/3500 (ab 1.8A) und COMfortel 1600/2600 (ab 1.2A) sowie mit LDAP-fähigen Anwendungen und Komforttelefonen verwendet werden.
Was können die neuen Adressbücher alles? Es können nicht nur bis zu 2.000 Kontaktdaten mit Foto und Adresse abgespeichert, sondern auch unterschiedliche Berechtigungsstufen für Administratoren und Benutzer vergeben werden. Das Webinterface ist benutzerfreundlicher. Außerdem können Kontaktgruppen getrennt werden – das ist beispielsweise für Abteilungen und Mehrfirmenbetriebe von Vorteil. Weiterhin wird mit den neuen Einzel- und Mehrzellen-IP-DECT-Systemen COMfortel WS-400 IP (Multi) und WS-650 IP ein voller Zugriff auf die Adressbücher gewährleistet. Die Adressdaten können über LDAP bereitgestellt werden und es gibt die Möglichkeit VCF- und CSV-Dateien zu importieren.

Diese Funktionen sind abwärtskompatibel zu den Systemtelefonen COMfortel 1100, 1500, 2500, 2500 AB und VoIP 2500 AB. Wie bisher auch, werden die maximal 400 zentralen Kurzwahlen unterstützt.

Das Release 6.0 stellt neben der Internetprotokoll-Version 4 (IPv4) zusätzlich die Internetprotokoll-Version 6 (IPv6) für alle Netzwerkschnittstellen des COMmander 6000-Systems, also auch für die COMmander VMF- und 8/16VoIP-Module, zur Verfügung. Folgende Software-Komponenten der Firmware sind ab Version 6.0B bereits IPv6-fähig:

  • IP-Konfiguration (automatisch [SLAAC], statisch) & VoIP intern und extern
  • Konfigurationsmanager & Postausgangsserver/E-Mail-Versand
  • LDAP & LAN-TAPI
  • D-Kanal-Dekoder & automatisches Firmware-Update
  • SFTP-Server für Gesprächsdaten & Fax-Drucker Treiber
  • IP-Sperr- und IP-Freigabelisten

Mit dieser Implementation werden Grundfunktionalitäten für den Betrieb an einem Netzwerk, welches mit einem IPv6-Zugang an das Internet angebunden ist, sichergestellt. Eine vollständiger Betrieb in IPv6-Only Netzwerken wird in einem zweiten Schritt folgen.

Das Alte wird erneuert

Ein Release bringt neben neuen Funktionen auch Bugfixes mit sich. Mit diesem Update werden in der Kalender-Funktion Feiertage korrigiert, interne SIP-Clients können nun wieder im kanonischen Format wählen und in der Ausnahmetabelle für das anruferspezifische Verhalten der Voicemailboxen wurde die Option „externe Rufe/keine Rufannahme“ korrigiert. Weiterhin ist das Löschen und Umbenennen von Dateien über SFTP wieder möglich und die Bereinigungsintervalle bei dem SFTP-Transfer wurden überarbeitet. Wird nach dem Release ein externer Ruf auf eine nicht definierte Durchwahl angenommen, wird der vorher ausgewählte Text vor Melden ab sofort auch wiedergegeben. Die Funktion „Baby-Seniorenruf“ wurde ebenfalls verbessert. Die Zielrufnummer kann nun eingegeben werden. Schließlich wurden auch diverse Korrekturen für die Bedienung am Konfigurationsmanager vorgenommen.

Kurzer Hinweis zum Schluss: Falls nach dem Update bei der Anmeldung an dem Konfigurationsmanager eine Fehlermeldung auftaucht, muss entweder der Cache des Browser geleert oder 5 Minuten bis zur Neuanmeldung gewartet werden.

Die neue Firmware gibt´s auf unserem Service-Portal.

← Der Blaue Engel für die COMmander 6000-Familie Feature-Vorschau: Public Beta 1.7A →

15 Kommentare

  1. Thomas Bornhofen
    9. Oktober 2013 um 09:29

    Wann ist damit zu rechnen, das auch der Simulationsserver auf dem neuesten Stand ist?


    • Auerswald
      9. Oktober 2013 um 09:51

      Hi Thomas,
      der Simulationsserver sollte heute oder morgen auf dem neuesten Stand sein.

      Beste Grüße,
      Juliane


  2. hannah
    15. Oktober 2013 um 10:38

    Hat ja prima geklappt…, der Hinweis: sollte nach dem Update bei der Anmeldung an dem Konfigurationsmanager eine Fehlermeldung auftauchen, muss entweder der Cache des Browser geleert oder 5 Minuten bis zur Neuanmeldung gewartet werden, war sehr hilfreich. Vielen Dank dafür! Viele Grüße Hannah


    • Auerswald
      15. Oktober 2013 um 10:48

      Hi Hannah,
      immer wieder gern :)

      Beste Grüße,
      Juliane


  3. Jens
    2. Dezember 2013 um 13:10

    „Die Adressdaten können über LDAP bereitgestellt werden und es gibt die Möglichkeit VCF- und CSV-Dateien zu importieren.“ leitet den Kunden fehl!
    Es ist nicht möglich Adressdaten via LDAP bereitzustellen (zu importieren/abzugleichen), es ist nur möglich die TKA-Adressbücher via LDAP zu publizieren.
    Wenn man bereits einen LDAP-/AD-Server hat, ist das eine überflüssige und aufwändige Duplikation!

    Eine moderne IP-basierte TKA muss in der Lage sein, das Schema inetOrgPerson eines existierenden LDAPs/AD zu nutzen!
    Der Kunde möchte bestimmen können, welche LDAP-Attribute in den Endgeräten verwendet werden (telephoneNumber, mobile, homePhone, mail, photo).

    Außerdem fehlt für eine wirklich konvergente Einbindung nach wie vor eine SNMP-Integration (mindests Traps). Bei 5020 VoIP eventuell verzichtbar, ab 6000 nicht!
    Spricht die 6000 inzwischen den de facto Standard „Starface UCI Protocol“ oder ist geplant das zu integrieren?


    • patrick
      7. Dezember 2013 um 23:22

      ja, dem kann ich nur beipflichten.
      im business umfeld sind dies inzwischen standard vorraussetzungen.

      desweiteren wäre es sinnvoll, wenn man als partner endlich wieder die logfiles selber auslesen kann ^^


    • Auerswald
      6. Januar 2014 um 15:33

      Hi Jens,

      etwas bereitstellen bedeutet nicht zwangsläufig eine Bidrektionalität. Wir nehmen diesen Hinweis aber gerne entgegen und ändern künftig unsere Kommunikation diesbezüglich.
      Die von uns implementierte LDAP-Funktion dient im Wesentlichen der Anbindung von SIP-Fremdgeräten an das zentrale Adressbuch des ITK-Systems. In den Fällen, wo Fremd-SIP-Geräte und LDAP-Server zum Einsatz kommen, wird das zentrale Adressbuch des ITK-Systems meist nicht von Nöten sein.
      Die Anlage auf einen LDAP-Server zugreifen zu lassen ist für uns dennoch ein angestrebtes Ziel, da ISDN-Systemendgeräte dann ebenfalls auf die Adressen eines LDAP-Servers zugreifen können. Einen genauen Release-Termin können wir zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht nennen.

      Das Starface UCI Protocol unterstützen wir nicht und bisher ist es auch nicht in der Planung. Eine SNMP-Integration ist zeitnah auch nicht geplant.

      Beste Grüße,
      Juliane


  4. Jan Reichelt
    12. Mai 2015 um 12:24

    Hallo zusammen,

    bleibt es dabei, dass kurzfristig keine SNMP-Integration zu erwarten ist?

    Aktuelle Monitoring-Systeme erwarten dies. Ist ein solches System vorhanden und neu geplante Geräte unterstützen keine SNMP, so fallen diese gleich durch das Raster und werden nicht in die nähere Auswahl genommen.

    Grüße,

    Jan


    • Auerswald
      12. Mai 2015 um 15:31

      Hi Jan,

      vielen Dank für deine Anfrage. Es ist in nächster Zeit keine SNMP-Integration von uns zu erwarten.

      Beste Grüße,
      Juliane


  5. Markus
    9. August 2016 um 20:00

    Eine SNMP Intergration wäre mehr als wünschenswert! Ist dazu zumindest für die Zukunft etwas in Planung?

    Viele Grüße

    Markus R.


    • Auerswald
      10. August 2016 um 07:43

      Hallo Markus,
      SNMP Integration ist in naher Zukunft nicht geplant.

      Beste Grüße,
      Juliane


  6. Jens
    10. August 2016 um 18:36

    Auerswald lernt auch nach drei Jahren nicht dazu.

    Weder LDAP noch SNMP.
    Ich verstehe ja, dass das für kleine Anlagen überflüssig erscheint, aber diese Anlage ist auf einen Markt ausgerichtet, in den genau das nun Standard ist.
    Trotzdem haben Firmen, die diese Anlagengröße fahren meist keine oder keine große IT-Abteilung. Doppelbelastungen (oder deren Vermeidung) sind genau das relevante.

    Es ist höchst schizophren zu glauben, dass Kunden die diese Anlage erwerben, kein AD und kein SNMP oder ähnliches am Start haben, aber ein Rack und strukturierte Verkabelung etc.

    Auerswald ist leider genau das nicht, was sie zu sein vorgeben: clever.

    Es wird mit hohem Aufwand und offensichtlich an der Grenze der Leistungsfähigkeit kein Standard, sondern mit einer halbscharigen Google-“Integration“ eine Lösung umgesetzt, die auf einem im professionellen Umfeld nicht genutzten Standard beruht (und deren Betrieb nach aktuellem Stand von Verantwortlichen aus dem Datenschutz abgelehnt werden müsste).
    Die Einbindung wird nicht offen gestaltet, sondern auf die Umsetzung von Google limitiert. Es wird keine API gestaltet, über die auch andere Voss Web-Service auf das Telefonbuch zugreifen können (das würde das ganze halbwegs erträglich machen).
    Verzeihung, aber wie unclever kann man sich anstellen?
    Ich kann und werde meinen Kunden keine Auerswald mehr empfehlen:
    Schlechte Service-Verfügbarkeit/lange Antwortzeigen plus zunehmend schlampige Programmierung.
    Essentielle Funktionen, wie Twinning, Team-Signalisierung bei nicht-erreichen, Adressbuch-Replication und zentralisierte Log-Services also Kernaufgaben der ITC werden nicht in Angriff genommen.
    Statt dessen werden Geräte, die andere bauen, umgelabelt und als dolle Errungenschaft vermarktet.
    Also wahrscheinlich sind die doch nicht so unclever, nur arbeitsscheu.

    Aber meine Kunden sehen keinen Mehrwert in der deutschen Marke Auerswald und die Konkurrenz aus der IT schläft nicht.
    Da sag ich mir ab jetzt: Ich bin doch nicht blöd!


    • Juliane Thor
      11. August 2016 um 15:04

      Hallo Jens,
      nicht falsch verstehen. Wir sind da deiner Meinung, SNMP ist wichtig. Wir haben das für zukünftige Produkte auf der Agenda.

      Beste Grüße,
      Juliane


  7. Thomas Heimerl
    16. Februar 2017 um 21:38

    Hallo, ich hoffe auch das endlich SNMP v2c oder v3 in einer der nächsten Releases kommen wird. Man kann das als auth. Partner inzwischen schwer erklären, daß man die Anlagen nicht mit den vorhandenen Monitoring Systemen überwachen kann.


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