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LIFX: Clevere Idee für unkomplizierte Hausautomation

LIFX: Clevere Idee für unkomplizierte Hausautomation

Es werde Licht…

Hausautomation – ein Thema, dass mit viel Faszination, aber auch mit genauso viel Frust verbunden sein kann.

LIFX – Clevere Hausautomation

Auf dem Markt gibt es verschiedenste Systeme, aber nur wenige Bausteine einer professionellen Hausautomation lassen sich untereinander kombinieren; es sei denn, man bewegt sich in der Produktwe
lt eines bestimmten Herstellers. Hinzu kann der Ärger mit der Verkabelung kommen. Gut, auch hier gibt es komplizierte und weniger komplizierte Auswege, richtig clever macht es aber das neue Kickstarter Projekt LIFX: In der Fassung eine Glühbirne wir einfach ein WiFi-Empfänger verbaut, der es ermöglicht, die Glühbirne über eine App (wahlweise Android oder iOS) zu steuern. Kann man sich ja auch mal am COMfortel 3500 von Auerswald vorstellen…

Alles Weitere ist nicht nur clever, es ist auch chiqué –  so kann via App mittels der Glühbirne ein bestimmtes Ambiente erzeugt werden. Außerdem lässt sich eine Zeitsteuerung implementieren (z. B. für eine Anwesenheitssimulation). Besitzt man mehrere der cleveren Glühbirnen können diese auch in Gruppen zusammengefasst werden und so gemeinschaftlich angesteuert werden. Genau so kann aber auch jede einzelne Birne mit Befehlen adressiert werden.

Smartbulb – programmiere deine eigene Anwendung

Außerdem kann die Lampe auch Notifications von Twitter oder Facebook signalisieren. Auch in der privaten Heim-Disko kann die Glühbirne zum Einsatz kommen. Via App mit dem Rhythmus der Musik gekoppelt ist es ein leichtes, das heimische Parkett in einen Dancefloor zu verwandeln. Das ist nicht jedermanns Geschmack, zeigt aber, was möglich ist. Die Entwickler der Smartbulb haben darüber hinaus angekündigt, ein SDK für Entwickler zur Verfügung zu stellen. Damit kann dann im Prinzip jeder sein eigenes Anwendungsszenario entwerfen.

Ach ja: Für die Smartbulbs wird eine Lebensdauer von 25 Jahren angegeben. Einziger Wermutstropfen: Momentan gibt es keine Chance mehr, das Projekt zu „backen“ (= unterstützen im Kickstarter-Jargon). Es gilt also bis zum offiziellen Marktstart Geduld zu beweisen.

Weitere Infos: t3n, caschy

Pic by VillageHero | Glühbirnen | flickr | keine Änderungen vorgenommen | CC BY-SA 2.0
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Ein Kommentar

  1. Thomas
    19. April 2017 um 11:31

    Die Anzahl der finanziellen Unterstützer kann sich wirklich sehen lassen. Da ist ja schon einiges an finanzieller Unterstützung zusammen gekommen.


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