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COMpact 5000 – unsere neue Small Office-Offensive

COMpact 5000 – unsere neue Small Office-Offensive

Egal ob Analog, ISDN oder VoIP, schnurgebundene oder schnurlose Telefone, 5 oder 32 Arbeitsplätze, Anwaltskanzlei oder Supermarkt:
Die COMpact 5000/5000R ist unsere Antwort auf alle Fragen im Small-Office-Bereich.

Hybrider Kommunikationsserver für alle Netze

Der Tag ist gekommen, das Warten hat ein Ende! Mit der COMpact 5000 komplettieren wir unsere Telefonanlagenreihe und bieten ein vollmodulares ITK-System, das zwischen COMpact 5010/5020 VoIP und COMmander 6000 einzuordnen ist. Vollmodular bedeutet, die Anlage kann ganz nach Bedarf eingerichtet werden. Die Umstellung auf eine andere Technologie ist genauso wenig ein Problem wie die Nachrüstung mehrerer Teilnehmer. Die COMpact 5000 steht so ganz klar für Vielseitigkeit und Umweltfreundlichkeit. Genau wie der „große Bruder„, trägt auch diese Anlage den Blauen Engel. Eine Voraussetzung dafür ist IPv6. Das Protokoll mit den neuen Dimensionen bei der Verwaltung von IP-Adressen macht die Anlage zukunftssicher und nachhaltig.

Wie schon der COMmander 6000 kann auch die kleine Schwester VOC (VoIP-Over-Commitment). Was heißt das? Die verfügbaren internen VoIP-Kanäle begrenzen die Zahl der gleichzeitig möglichen VoIP-Verbindungen. Die maximale Auslastung wird aber damit selten erreicht. Mit VOC können sich mehr VoIP-Telefone als tatsächlich vorhandene interne VoIP-Kanäle am System anmelden und betreiben lassen. Je nach Auslastung des Systems können immer bis zu 32 VoIP-Teilnehmer am System angemeldet sein. Wer auf einfachstem Weg UC (Unified Communications) integrieren möchte, setzt bei dieser Anlage auf das richtige Pferd und findet mit Auerswald PBX Call Assist die passende CTI-Software-Erweiterung für bis zu 40 Windows-Arbeitsplätze.

Der COMpact 5000 ist es egal, ob sie am analogen, IP- oder ISDN-Anschluss arbeitet und welche Telefone und Zusatzgeräte vorhanden sind. Doch ganz gleich in welchem Umfeld, die Anlage wählt automatisch das Netz mit der günstigsten Verbindung. Das System lässt sich plattformunabhängig über die intuitiv bedienbare Weboberfläche mit einem Konfigurationsassistenten einrichten.

In der heutigen Zeit darf an einem Punkt sicher nicht gespart werden: Sicherheit und Datenschutz. Dank der effizienten Verschlüsselungstechnologien SIPS und SRTP ist der Einsatz von VoIP-Lösungen und klassischer Telefonie (abhör-) sicher. So wollen wir die in letzter Zeit immer mehr auftretenden, feindlichen Übernahmen von Systemen sowie das Abhören und Mitschneiden von Telefonaten unterbinden. Immer mehr in Kommen ist auch der Aspekt Gebäude- und Hausautomation. An der COMpact 5000 sind bis zu 24 Aktoren möglich, KNX/EIB-Integration via IP, volle Integration von VoIP- und Analog-Türsprechsystemen sowie Steuerung von Heizung, Klimaanlagen, Beleuchtung und Jalousien. Damit aber nicht genug. Schauen wir uns einige Daten im Detail an: 

Die Fakten

Allgemein:
Modulsteckplätze: max. 6, davon 1 exklusiv für das COMpact 4DSP-Modul
DSP-Kanäle: max. 16 für VoIP (intern/extern), davon max. 8 für Voicemail und Fax
schaltbare ISDN-Ports (intern/extern): max. 10

Amtanschlüsse:
analoge Wählleitungen: max. 6
VoIP-Kanäle: max. 14
ISDN S0-Ports: max. 3

Teilnehmeranschlüsse:
analoge Ports: max. 16
VoIP-Kanäle: max. 16
schaltbare ISDN S0-/UP0-Ports: max. 10

Voicemail- und Faxsystem:
Voicemail- und Faxkanäle: max. 8 (1 Voicemailkanal im Lieferumfang)
Voicemail- und Faxboxen: max. 40 (1 Voicemailbox im Lieferumfang)

Türsprech- und Relaisanschlüsse:
Analog- bzw. VoIP-Türsprechsysteme: max. 8
Aktoren (Schaltrelais) für a/b-Schaltmodule und IP-Schaltrelais: 24
Türklingeleingänge: abhängig vom Analog-/VoIP-Türsprechsystem
Türöffnerrelais: abhängig vom Analog-/VoIP-Türsprechsystem

Es gibt 2 Modelle. Die COMpact 5000 und 5000R unterscheiden sich nur in ihrer Optik und Mechanik. Das R steht nämlich für Rack und kennzeichnet das 19″ Gehäuse mit bescheidenen 2 HE. Die Erweiterungsmodule passen uneingeschränkt in beide Varianten. Das neue, kompakte ITK-System sorgt für Effizienz und Komfort in jeder Umgebung. Mehr Informationen gibt es hier

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5 Kommentare

  1. René Liebermann
    16. Juni 2014 um 17:00

    Interessante Anlage, leider muss man aber bei den Angeboten im Internet feststellen, dass zum relativ hohen Einstandspreis auch noch eine happige Freischaltungsgebühr in Höhe von 150 Euro zu löhnen ist, sonst ist das Teil so kommunikativ wie ein Backstein.
    Ich habe da so meine Zweifel, inwiefern es überhaupt legitim ist, im Auslieferzustand nicht funktionsfähige Hardware über Internetvertriebswege an Endkunden zu vertreiben, denn diese Geräte sind offensichtlich dazu bestimmt, nur und ausschließlich über Auerswald-Partner installiert zu werden. Als Endkunde ist man wahrscheinlich mit einer 5010/5020 VoIP weit besser bedient, wenn man nicht gleich auf modernere Anlagen mit der Opensource Software Asterisk übergeht, die keine Berührungsprobleme mit den Endkunden hat.
    Erstaunlich auch, dass ich bei dieser neuesten Generation von Auerswald-Anlagen das HD-Voice Protokoll G.722 nicht gelistet finde. Da HD-Voice m.W. nur funktioniert, wenn alle Komponenten HD-Voice beherrschen, würde das heißen, dass die Spitzentelefone von Auerswald zwar eine Top-Sprachqualität hinbekommen, diese aber wegen der Anlage nicht einmal intern genutzt werden kann, von extern ganz zu schweigen. Oder habe ich da was überlesen? Ist denn das HD-Voice Protokoll G.722 auf diesen Anlagen zumindest z.B. per Firmware-Upgrade nachrüstbar?


    • Juliane Thor
      17. Juni 2014 um 13:28

      Hallo Rene,

      vielen Dank für deinen Beitrag!

      Bei einer modularen und hochkomplexen Anlage wie der COMpact 5000 sehen wir eine fachgerechte Planung, Konfiguration und Inbetriebnahme als Voraussetzung für die zuverlässige Funktion des gesamten Systems. Insofern können wir jedem Endkunden nur raten, sich mit diesem Thema an einen Fachhändler zu wenden, der nicht nur die Anlage inklusive der Systemendgeräte nach den Kundenbedürfnissen konzipiert, sondern aufgrund seiner Erfahrung sehr effizient individuell einrichten kann.

      Inwieweit der Fachhändler den Preis der Freischaltung an den Kunden weiterberechnet, entzieht sich unserem Einfluss, da er in der Preisgestaltung nicht an Vorgaben unsererseits gebunden ist.

      Kostenpflichtige Aktivierung einer Software oder Hardware ist, sofern der Kunde beim Kauf des Produktes offen darüber informiert wird, wie auch die Freischaltung bestimmter Features oder Mehrleistungen ohne Zweifel legitim.

      Unsere Anlagen unterstützen derzeit G.722 nicht. Jedoch haben wir das auf unserer Roadmap.

      Beste Grüße,
      Juliane


      • pokemon coins cheat
        20. April 2017 um 20:45

        Sämst (nästan) pÃ¥ att integrera men bäst pÃ¥ att ta emot folk… inte konstigt att t o m mÃ¥nga invandrare röstar pÃ¥ SD numera.//Mogura


  2. Dr. Robert Bergmann
    6. August 2014 um 05:59

    Auch ich befasse mich mit einer neuen Anlage für unser Büro, weil wir intensiv VPN nutzen und jetzt mit schnellerer VDSL-Leitung zwangsweise VoIP aufgezwungen bekommen. Da wir eine alte Auerwald-Anlage mit Systemtelefonen nutzen, lag es nahe, diese Telefone übergangsweise weiterzuverwenden und dann sukzessive durch IP-Telefone zu ersetzen.

    Wenn aber die Auerswald 5000er Serie kein G.722 bzw. „HD-Voice“ unterstützt, wird die VoIP-Pille umso bitterer, denn das ist einer der ganz wenigen Vorteile der neuen Technik. Für mich absolut unverständlich, wie man heutzutage eine brandneue (und auch noch sehr kostspielige) VoIP-Telefonanlage herausbringen kann, die nicht mal alle gängigen aktuellen Standards bietet und bei höherem Preis im Vergleich zur Vorgängerversion 5020 auch noch verkrüppelt ist, so dass dort vorhandene integrierte Features erst kostenpflichtig freigeschalten werden müssen. Von einem auf Telefonanlagen spezialisierten Anbieter würde ich erwarten, dass er mit seinen Anlagen und Systemtelefonen einen Mehrwert bietet und die Standards sogar noch übertrifft. Die richtige Zeit zur Einführung von G.722 in neue Anlagen bei Auerswald wäre demnach vor etwa 5 Jahren gewesen.

    Erinnert mich fatal an Hermstedt, die auch endlos an ihrer reinen ISDN-Technik festhielten, damals jegliche Neuerung bezüglich TCP/IP verschliefen, horrende Preise für veraltete Technik gefordert haben, und letztlich durch Insolvenz daran zugrunde gegangen sind.


  3. Juliane Thor
    6. August 2014 um 15:20

    Hallo Robert,
    Danke für deinen Beitrag! Mit G.722 hast du natürlich recht. Wir haben das bereits auf unserer Agenda stehen und werden an einer VoIP-Lösung arbeiten, in der das geht.

    Beste Grüße,
    Juliane


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